"Eigentlich bin ich ganz anders, nur komme ich so selten dazu." (Ödön von Horváth)

 

Noch ist es vielerorts eher kalt und nass. Der Frühling lässt in diesem Jahr auf sich warten. Doch die längeren Tage und die ein oder andere Frühlingblume, die sich den Weg schon durch die Erde gebahnt hat, kündigen ihn unverkennbar an. Die Zeit des Winters - für mich auch immer eine Zeit des In-mich-Gehens – neigt sich dem Ende entgegen. Noch schlummern viele Samen im Boden und warten, dass sie von der wärmenden Sonne an die Oberfläche gelockt werden. 

 

 

Udo Lindenberg hat in einem seiner Lieder einmal gesungen:

 

Ich bin gar nicht der Typ, den jeder in mir sieht

und das werd` ich euch bei Zeiten auch alles noch beweisen

 

Eigentlich bin ich ganz anders

ich komm´ nur viel zu selten dazu

du machst hier grad´ mit einem Bekanntschaft

den ich genauso wenig kenne wie du

 

Quelle: Auszug aus dem Lied „Ganz anders“ von Udo Lindenberg

 

Wenn ich wieder einmal feststelle…


…dass ich glaube eigentlich ganz anders zu sein, als ich mich gerade zeige…

…dass ich mir manchmal ganz fremd vorkomme...

...dass ich gerade nicht das lebe, was ich hauptsächlich leben möchte…

 

…dann ist die Zeit des Frühlings für mich immer eine Zeit des Aufbruchs und der Hoffnung der Frau, die ich eigentlich sein möchte, wieder mehr Raum zu geben. Die zunehmende Kraft der Sonne gibt auch mir wieder neue Kraft, um das, was in mir steckt, zum Leben zu erwecken und aufblühen zu lassen.

 

Bei einer Kollegin von mir habe ich ein sehr originelles Instrument gefunden, wie so etwas gehen kann. Und das, ohne die üblichen Listen aufzustellen, was sich im Leben alles ändern soll, die ich meistens schon nach kurzer Zeit wieder über den Haufen werfe. Sie hat es das „Möglichkeiten-Projekt“ genannt. Und das geht so:

 

In welchem Bereich Ihres Lebens sehnen Sie sich nach Veränderung, um (wieder) mehr Sie selbst sein zu können? Formulieren Sie diese äußerst attraktive, Ihnen vielleicht gegenwärtig noch sehr unwahrscheinlich erscheinende Möglichkeit der Veränderung, die Sie sich wünschen. Was immer es ist, formulieren Sie es und denken Sie gelegentlich daran -  neugierig und vielleicht auch mit einem Augenzwinkern. Und verraten Sie es niemanden! Vielleicht ist es ja doch möglich, dass…

 

„Nicht müde werden

sondern dem Wunder

Leise

wie einem Vogel

die Hand hinhalten.“

Hilde Domin

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen schönen Frühling.

 

Herzlichst,

 

Anne Storcks

 

P.S.: Wenn Sie Lust auf Veränderung und neue Impulse haben und sich dabei nicht allein auf den Weg machen wollen:

 

Frauenbildungswoche in Aachen: 45 Workshops vom 18.-22. April 2016

 

Ich bin in diesem Jahr mit zwei Workshops in der Agentur für Arbeit dabei:

·        

  • WS 22 Veränderung braucht Richtung und Balance, 20.4.2016, 9-12 Uhr
  • WS 33 Spieglein, Spieglein an der Wand..., 21.4.2016, 9-12 Uhr  

 

Infos und Anmeldung für alle Workshops >>> hier

 

VHS-Seminar  „Wiedereinstieg von Frauen in den Beruf“: 18./19.5. + 15./16.6.2016 (9-12:15 Uhr)

 

Infos und Anmeldung >>> hier 

 

Wochenende im Frauenbildungshaus in Zülpich „Veränderung braucht Richtung und Balance – Innehalten und neu ausrichten“:  30.9.-2.10.2016

 

Infos und Anmeldung >>> hier 

 

© Anne Storcks/März 2016

 

Kontakt und Terminvereinbarung:

 

>>> Kontaktformular